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Weather station Hameln-Hastenbeck

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Zustand 15.5.2016 Jürgen Höneke - Persönlicher Bericht

Geographie

Hastenbeck ist ein Dorf südöstlich der Kernstadt und wurde 1973 nach Hameln eingemeindet. Es liegt am Fuße des Schecken, einem bewaldeten Höhenzug des niedersächsischen Berglandes, auf etwa 75-80 m über NN. Die Kreisstadt Hameln liegt an der Weser im mittleren Weserbergland auf 68 m Höhe. Für Kernkraftromantiker sind es nur wenige Kilometer zum Druckwasserreaktor Grohnde in der Gemeinde Emmerthal, der immer wieder mal wegen kleiner und größerer Störfälle abgeschaltet werden muss, bevor er dann nach gegenwärtigem Stand 2018 endgültig vom Netz geht. Betreiber sind übrigens EON und die Stadtwerke Bielefeld.

Stationshistorie

Noch sehr kurz. Hastenbeck gilt nicht als offizielle Nachfolgestation der langjährigen Messreihe Hameln und schließt daher auch nicht an diese an, sondern hat eine eigene Stations-ID mit eigener Messreihe. Der Grund dafür ist nicht ganz ersichtlich, im Falle Holzminden/Bevern ist man trotz 15jähriger Lücke zwischen 1991 und 2006 zu einem Anschluss gekommen und die Voraussetzungen (Nähe der Station, vergleichbare Höhe und Topographie bzw. Flussnähe) wären bzw. sind hier auch gegeben, wie man gleich auf der Karte sehen wird. Beide, früherer und aktueller Standort (ebenso wie der 2009 für die erneute Sonnen- und Windmessung aufgenommene) befinden sich zudem in der Umgebung von Kiesteichen, von denen es eine Reihe zwischen Tündern, Hastenbeck und Afferde gibt.

Die Station wurde am 1. November 2007 im Nebenamt Betrieb genommen. Bis Juli 2012 wurde noch der Bedeckungsgrad per Beobachtertätigkeit erfasst und gemeldet, diese beschränkt sich seither auf das Messen der Schneehöhe zwischen dem 1. Oktober und 30. April. Ansonsten leistet eine ADMA III ihren Dienst und misst automatisch die Temperatur in 2 m und 5 cm Höhe, Luftfeuchte und Dampfdruck sowie den Niederschlag mittels PLUVIO.

Lage

Die Station befindet sich auf einem Privatgrundstück am Ortsrand in der Angerburger Straße und dort am Ende des Grundstücks direkt angrenzend an landwirtschaftlich genutzte Fläche und somit hinreichend frei für ausreichende Belüftung, so dass die Temperaturmessungen keiner künstlichen Überwärmung unterworfen sind. Der Bewuchs in der Umgebung ist teilweise recht hoch durch eine Reihe älterer Bäume, die den Horizont im Süden und Südwesten recht stark einschränken. Beim aktuell hohen Sonnenstand nicht bedeutsam, bei niedrigerem aber schon, vielleicht hat man deshalb von vornherein auf die Messung von Sonnenschein an diesem Standort verzichtet, zumal dem DWD bei Stationseinrichtung wohl kaum bereits klar gewesen sein dürfte, dass man zwei Jahre später an anderer, noch näher an der früheren Station gelegener und freierer Stelle die Sonnenmessungen (zusammen mit Wind, der aber im Nebenamt ja ohnehin nicht gemessen wird) wieder aufnehmen würde. Halt alles ein wenig rätselhaft und nicht wirklich geplant wirkend.

Bericht in der Wetterzentrale